Workshop 1 - Dipl. Pädagogin Mirjam Spitzner
Vielfalt vermitteln.Sexualpädagogische Methoden für den Unterricht.
Wie komme ich mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu sexueller Vielfalt? Wie gehe ich mit Vorurteilen und Abwertung um? Wie sieht meine eigene Haltung dazu aus?
Im Workshop werden Methoden praktisch erprobt und der Methodenreader „Sexuelle Vielfalt und gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ Hamburger Schulen vorgestellt.
Der Workshop behandelt vor allem den Unterricht auf der Sekundarstufe 1.
Workshop 2 - Mag. Wolfgang Wilhelm
Eine/r in jeder Klasse - und was nun?!
Sexuelle Orientierungen und Identitäten in Schule und Unterricht
Der Workshop vermittelt einige Basisinformationen über Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierungen und sexuelle Identitäten. In welcher Lebenssituation befinden sich jugendliche Lesben, Schwule und Transgenderpersonen und was bedeutet das für Lehrkräfte, für die Unterrichtsgestaltung und für den Schulalltag? Neben kurzen Inputs stehen die Reflexion eigener Haltungen und Einstellungen ebenso im Mittelpunkt des Workshops wie das spielerische Ausprobieren und anschließende Reflektieren von konkreten Methoden zur Thematisierung und Bearbeitung des Themas im Unterricht. Ergebnisse des Workshops sollen unter anderem zunehmende Klarheit bei LehrerInnen darüber sein, welche Relevanz das Thema für den Unterricht und das System Schule hat, wie es konkret bearbeitbar ist und welche Verhaltensweisen von LehrerInnen von betroffenen Jugendlichen eher als unangenehm und welche als eher hilfreich erlebt werden.
Workshop 3 - Dipl. LSEB Ulrich Zimmermann (2teilig: Vor/Nachmittag)
Thema: Gender. Der Workshop wird am Nachmittag mit dem Thema Homosexualität fortgeführt. Er orientiert sich mehrheitlich an der Primarschule.
Die schwule Sau gibt es wirklich, auch in der Schule. In der Jugendsprache können sogar ein Etui und Turnschuhe schwul sein. Irgendetwas fällt auf – und die Kiste „schwul“ oder „lesbisch“ geht auf – und wieder zu! Ausgrenzung ist oft die Folge. Auch bei „Mann“ und „Frau“, gibt es ähnliche Kisten. Eigentlich ‚wissen’ wir alle, was eine Frau, ein Mann ist – oder wie sie/er sein sollte.
Wenn man genauer hinsieht, wird diese schnelle Bestimmung schon schwieriger, und wir erkennen, dass dichotomes Denken nicht ausreicht, um die sexuelle Identität eines Menschen zu beschreiben. Um individuelle Entfaltung zu begünstigen und Diskriminierungen einzuschränken, ist es nötig, den Begriff der sexuellen Vielfalt zu verstehen und umzusetzen.
Im Atelier lernen Sie auch konkrete Möglichkeiten kennen, wie die Themen Gender (Vormittag / Atelier 1) und Homosexualität (Nachmittag / Atelier 2) im Unterricht thematisiert und bearbeitet werden können. Dabei wenden wir das „Doppeldeckerprinzip“ (WAHL) an: Die Teilnehmenden beteiligen sich an den Übungen und erkennen dabei Vorteile, Eignung und möglicherweise auftauchende Schwierigkeiten der Methoden kennen. Neben Lehrmitteln wird auch der neue gesamtschweizerische Lehrplan für Sexualpädagogik vorgestellt.
Workshop 4 von Felice Allocca findet nicht statt
Aufgrund der geringen Zahl an Anmeldungen musste dieser Workshop abgesagt werden.
Workshop 5 - Dr. Marianne Kauer (2teilig: Vor/Nachmittag)
Wieso gehören homo-/bisexuelle Jugendliche zu einer Risikogruppe? Wie beeinflusst meine Einstellung meinen Umgang mit der Thematik? Welche Stufen werden während eines Coming-Out-Prozesses durchlaufen? Wie kann ich homo-/bisexuelle Jugendliche in einem heterosexuell geprägten Umfeld in ihrer sexuellen Identitätsfindung unterstützen?
